Legasthenie

Offensichtlich intelligente Kinder haben Probleme beim Erlernen des Schreibens und Lesens.

Es kommt zu einer Diskrepanz zwischen ihren allgemeinen Leistungen im Alltag und den Leistungen, die sie beim Lesen und Schreiben erbringen. Ein vermehrtes Üben  bewirkt keine deutliche Verbesserung.

Die Probleme werden durch differente Sinneswahrnehmungen hervorgerufen. Daraus folgt eine zeitweise Unaufmerksamkeit beim Schreiben und Lesen. 


Mögliche Hinweise

  • Unleserliches Schriftbild 
  • Leichte Ablenkbarkeit beim Lesen und Schreiben
  • Allgemeines Desinteresse am Schreiben und Lesen
  • Fehler beim Abschreiben von der Tafel
  • Probleme beim Erlernen der Buchstaben
  • Langsames Lesen und Schreiben
  • Verwechseln, Verdrehen von Buchstaben
  • Auslassen oder Einfügen von Buchstaben
  • Geringer Wortschatz

     u.s.w. ...

Pädagogische Definition von Legasthenie:

„Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole, wie Buchstaben oder Zahlen trifft nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.“

Dr. Astrid Kopp-Duller


Dyskalkulie

Wenn ein ein offensichtlich intelligentes  Kind im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Grundrechenoperationen Schwierigkeiten hat bezeichnet man als Dyskalkulie.

 Mögliche Hinweise

  • Das Kind benötigt ungewöhnlich viel Zeit für Rechenoperationen
  • Unleserliches Schriftbild 
  • Leichte Ablenkbarkeit beim Rechnen
  • Zahlenräume werden nicht erfasst
  • Allgemeines Desinteresse am Rechnen
  • Verwechseln, Verdrehen von Zahlen
  • Schwierigkeiten bei Addition/Subtraktion im Zahlenraum 10
  • Schwierigkeiten beim Überschreiben des Zehner- bzw. Hunderterschrittes
  • Schwierigkeiten beim Erlernen des Einmaleins
  • Probleme bei Textaufgaben
  • u.s.w. ...



AFS-Test zur Feststellung von Legasthenie und Dyskalkulie  

Ein pädagogisches Computertestverfahren ermöglicht schnell und unkompliziert eine eventuell vorliegende Legasthenie/ LRS/ Dyskalkulie/ Rechenschwäche festzustellen.  Anhand der Diagnose wird ein spezielles individuelles Trainingsprogramm erstellt.


Legasthenie und Dyskalkulietraining nach der  AFS-Methode

A - AUFMERKSAMKEIT

Die differenzierte Aufmerksamkeit,  spielt bei legasthenen/ dyskalkulen Kindern eine wesentliche Rolle. Sie führt dazu, dass Kinder nicht das leisten können, was von ihnen erwartet wird. Viele Fehler passieren, weil die Gedanken und das Handeln nicht im Einklang stehen.


F - FUNKTION

Die Funktionen, die sogenannten Sinneswahrnehmungen (Teilleistungen) sind bei legasthenen/ dyskalkulen Kindern different. Diese Kinder haben schnelle Gedankengänge, eine andere Wahrnehmung,, die sie am richtigen Schreiben, Lesen oder Rechnen hindern.  


S - SYMPTOM

Das Symptomtraining ist das Training an den Fehlern. Das Schreiben lernt auch das legasthene Kind nur durch Schreiben, das Lesen durch Lesen, das Rechnen durch Rechnen. Verschiedene Methoden und Materialien unterstützen das Erlernen und Vertiefen.


  • Klangerfahrungsraum - Konzentrationstraining, Mentales Training in der Gruppe
  • Bewegungsübungen, die das Lernen fördern (Brain-Gym, Yoga...)
  • Klangherapie, Rhythmus und Musik...
  • Kreative Angebote...
  • Klangreisen für Kinder auf CD